Künstlersozialkasse

Wer ein Künstler oder Publizist ist und nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz als solcher anerkannt wird, braucht nur die Hälfte der Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung selbst zu zahlen. Den Arbeitgeberanteil übernimmt die Künstlersozialkasse.

Falls die Betriebe keine oder eine zu niedrige jährliche KSK-Abgabe abgeführt haben, wird eine Nachzahlung von 4,2 % (KSK-Abgabe 2019, 2020) auf den Nettobetrag der Honorare der letzten fünf Jahre fällig, dies neben den Säumniszuschlägen und Bußgeldern. Alle Kapitalgesellschaften sind bei den Honoraren von der KSK-Abgabe freigestellt. Allerding sind Entgeltzahlungen einer GmbH/UG an ihre Gesellschafter abgabepflichtig, wenn der Gesellschafter als Selbständiger anzusehen und dabei überwiegend kreativ tätig ist.

Bei Unternehmen, die bereits bei der Künstlersozialkasse erfasst sind sowie bei Arbeitgebern mit mehr als 19 Beschäftigten findet die Betriebsprüfung nun zwingend mindestens alle vier Jahre statt. Die übrigen Unternehmen werden im Schnitt alle zehn Jahre geprüft.

Gegen einen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung oder der Künstlersozialkasse kann man innerhalb von einem Monat nach der Zustellung des Bescheides Widerspruch erheben. Bleibt dieser erfolglos, kann man anschließend gegen den Widerspruchsbescheid Klage vor den Sozialgerichten erheben. Ich werde für Sie prüfen, ob sich das lohnt.

– Sie haben Fragen zur Künstlersozialversicherung?

– Wollen Sie Mitglied der Künstlersozialkasse werden?

– Oder wurde Ihr Antrag bereits abgelehnt?

– Sie benötigen Unterstützung bei der Antragstellung oder im Falle einer Ablehnung durch die Künstlersozialkasse?

– Oder die Deutsche Rentenversicherung hat bei Ihnen eine Prüfung der Künstlersozialabgabe angekündigt?

Ich berate Sie gerne.